Kommentiertes Lehrangebot Wintersemester 2019/20

Die Lehrveranstaltungen des IVK sind ebenso über lsf (Online-Portal für Lehre, Studium und Forschung der Universität Rostock) abrufbar.

Wollen Sie an einer Lehrveranstaltung teilnehmen, tragen Sie sich bitte unter der angegebenen Nummer der Veranstaltung im stud.ip-System in selbige ein.

Übersicht

Transmediale Erzähltheorie. Entwicklung – Begründung – Fallbeispiele

Transmediale Erzähltheorie. Entwicklung – Begründung – Fallbeispiele

Christoph Schmitt:

78499 Transmediale Erzähltheorie. Entwicklung – Begründung – Fallbeispiele

Ak, 2 SWS, wo

DI 17.15-18.45, Jakobi-Passage, SR 8

Kommentar:
Dieser Aufbaukurs beleuchtet das Phänomen des Erzählens medienübergreifend. An welche Darstellungsmöglichkeiten und -grenzen sind das literarische und filmische Medium gebunden? Wie verändern sich die Erzählweisen, wenn eine Geschichte durch die Medien wandert, und wie formt sich eine Geschichte dann ihrerseits aufgrund medienspezifischer Eigenheiten um? Die Verfilmung von Literatur hält für solche Fragen einen soliden Forschungsstand bereit. Der Versuch, zu einer transmedialen Erzähltheorie zu gelangen, ist jünger und zielt darauf, durch Einbeziehung nicht-schriftbasierter Medien (nicht nur des Films, sondern z.B. auch des Comics) Medientransformationen grundsätzlich zu betrachten.
Nach einer Einführung in die Geschichte der Narratologie werden einige Theoreme der transmedialen Erzähltheorie vorgestellt und ihre Belastbarkeit mit Hilfe von Fallbeispielen, in denen jeweils eine Geschichte die Medien durchwandert, erörtert.

Obligatorische Vorleistungen:
Der Grundkurs „Einführung in die germanistische Literaturwissenschaft“ muss bestanden sein.

Literatur:

  • Friedmann, Joachim: Transmediales Erzählen. Narrative Gestaltung in Literatur, Film, Graphic Novel und Game. Köln 2017.
  • Kuhn, Markus: Filmnarratologie. Ein erzähltheoretisches Analysemodell. Berlin 2011.
  • Mahne, Nicole: Transmediale Erzähltheorie. Eine Einführung. Göttingen 2007.
  • Martinez, Matias: Einführung in die Erzähltheorie. 10. überarb. u. aktual. Aufl. München 2016.
  • Mundt, Michaela: Transformationsanalyse. Methodologische Probleme der Literaturverfilmung. Tübingen 1994.
  • Nünning, Ansgar; Nünning, Vera (Hg.): Erzähltheorie transgenerisch, intermedial, interdisziplinär. Trier 2002.

Die Lehrveranstaltung ist folgenden Studiengängen / Modulen zugeordnet:
BA Ger „Grundlagen der Literaturgeschichte“, „Allgemeine und regionale Aspekte der Literatur“; BA Berufspädagogik [Deu als Zweitfach], BA Wipäd [Deu als Zweitfach]: „Grundlagen der Literaturgeschichte“; LA Deutsch „Grundlagen der Literaturgeschichte“ (alle LA), „Allgemeine und regionale Aspekte der Literatur“ (LA, Re), „Weiterführung Allgemeine und regionale Aspekte der Literatur“ (LA, Gy); Master Bepäd [Deu als Zweitfach], Master Wipäd [Deu als Zweitfach]: „Weiterführung Allgemeine und regionale Aspekte der Literatur“

Modulprüfung wählbar in:
„Allgemeine und regionale Aspekte der Literatur“, „Grundlagen der Literaturgeschichte“, „Weiterführung Allgemeine und regionale Aspekte der Literatur“ (Hausarbeit)

Die verbindliche Anmeldung erfolgt per STUD.IP.

Ausgewählte Forschungsprobleme der Europäischen Ethnologie/Volkskunde

Ausgewählte Forschungsprobleme der Europäischen Ethnologie/Volkskunde

Schmitt, Christoph:

78498 Ausgewählte Forschungsprobleme der Europäischen Ethnologie/Volkskunde

Hauptseminar, 2 SWS, wo

MI 17.15-18.45 Uhr, Jakobipassage, SR 9

Kommentar:
Die Veranstaltung zeigt anhand von problemgeleiteten Fragen über ausgewählte kulturelle Ausdrucksformen auf, welche zentralen Begriffe, Methoden und Theorien die europäisch-ethnologische Disziplin im Laufe ihrer Entwicklung aufnahm, selber entwickelte, justierte und womöglich wieder verwarf. Was lenkte (und lenkt in der Gegenwart) dabei den Blick: der Raum, die Zeit, das Medium, das Soziale ...? Im Fokus stehen Mechanismen des Tradierens, des Nehmens und Weitergebens, stehen die Integration neuer Impulse durch Kulturkontakt, Ausgrenzungsprozesse sowie die Auf- und Abwertung von Ausschnitten des kulturellen Gedächtnisses. Die Fallbeispiele sind der hiesigen Regionalkultur und analogen Ausprägungen in skandinavischen und baltischen Ländern entnommen.

Die verbindliche Anmeldung erfolgt per stud.Ip.

Literatur:

  • Brednich, Rolf W. (Hg.): Grundriss der Volkskunde. Einführung in die Forschungsfelder der europäischen Ethnologie. 3. Aufl. 2001.
  • Döring, Jörg; Thielmann, Tristan (Hg.): Das Raumparadigma in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Bielefeld 2008.
  • Göttsch, Silke und Albrecht Lehmann (Hg.): Methoden der Volkskunde. Positionen, Quellen, Arbeitsweisen der europäischen Ethnologie. 2. Aufl. Berlin 2007.
  • Johler, Reinhard; Tschofen, Bernhard (Hg.): Empirische Kulturwissenschaft. Eine Tübinger Enzyklopädie. Tübingen 2008.
  • Hess, Sabine; Moser, Johannes; Schwertl, Maria (Hg.): Europäisch-ethnologisches Forschen. Neue Methoden und Konzepte. Berlin 2013.
  • Kaschuba, Wolfgang: Einführung in die europäische Ethnologie. 4. aktual. Aufl. München 2012.

Die Lehrveranstaltung ist folgenden Studiengängen / Modulen zugeordnet:
LA Deutsch „Spezialisierung Neuere und neueste deutsche Literatur“ (LA, Gy; LA, Re), „Profilbildung Literaturwissenschaft“ (LA, Gy), „Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft“ (LA, Re); Master Ger (2013) „Projekte Master Germanistik“ (zusammen mit dem HS „Kempowski: linguistisch“ von Carolin Krüger); Master Ger (2013), Zwei-Fach-Master (2014), Ger als Erstfach / Ger als Zweitfach „Aktuelle Forschungsfelder der Literaturwissenschaft: 19.–21. Jh.“, „Konzeptionsmodul Master Germanistik“ (nicht für Zweitfach)

Modulprüfung wählbar in:
Aktuelle Forschungsfelder der Literaturwissenschaft: 19.–21. Jh., Konzeptionsmodul MA Germanistik (Kolloquium, 30 Min.); Spezialisierung Neuere und neueste deutsche Literatur (Hausarbeit [für LA (2017) andere Prüfungsform möglich]); Profilbildung Literaturwissenschaft, Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft (Studienleistung/Kompetenzprüfung), IDWB-BA- und IDWB-LA-Modul: „Historische Volkskultur und populäre Kulturen in der Moderne“ (IDWB-Module nur für Studierende nicht-germanistischer Fächer).

Sprachmagie und Bildbeschwörung. Werbung als Massenunterhaltung

Sprachmagie und Bildbeschwörung. Werbung als Massenunterhaltung

Christoph Schmitt:

78493 Sprachmagie und Bildbeschwörung. Werbung als Massenunterhaltung

HS, 2 SWS, wo

MI 19.15-20.45 Uhr, Jakobi-Passage, SR 8

Kommentar:
Werbung wirkt, auch wenn ein Kaufakt vielfach unterbleibt. Slogans und Jingles gehören zum kulturellen Inventar aller Bevölkerungsschichten, sind Teil der Populärkultur. Der Gebrauchsnutzen anonymer Massenware ist schnell erzählt. Um ihr Markencharakter zu verleihen, muss sie mit einem frei fabulierten „Zusatznutzen“ verknüpft werden. Werbliche Kommunikation rankt sich daher in erster Linie um Neuerfindungen jenes „Zusatznutzens“. Wie lassen sich werbebezogene Kommunikationsideen, -stile und -muster näher beschreiben? Woher stammen die Geschichten der Werbung, ihre Motive, Inhalte und Erzählstrukturen? Nach einer Einführung in Geschichte und Grundlagen der Werbung werden Werbeanzeigen und -spots exemplarisch analysiert, wobei der Begegnung zwischen dem wortsprachlichen und dem ikonischen Zeichensystem besondere Aufmerksamkeit gezollt wird. Auch sollen Modelle zur Vermittlung des Themas im Deutschunterricht vorgestellt werden. Die Teilnehmenden werden gebeten, jeweils eine Werbekampagne im Laufe des Seminars genauer zu verfolgen und (ggf. in Gruppenarbeit) vorzustellen.

Anmeldung per STUD.IP.

Literatur:

  • Allen, Martina; Knepel, Ruth (Hg.): Poetik und Poesie der Werbung. Ästhetik und Literarizität an der Schnittstelle von Kunst und Kommerz. Bielefeld 2019.
  • Fenske, Ute (Hg.): Rund um Werbung. Kopiervorlagen für den Deutschunterricht. 2. Aufl. Berlin 2011.
  • Janich, Nina: Werbesprache. Ein Arbeitsbuch. 6. Aufl. Tübingen 2013.
  • Meyer, Urs: Poetik der Werbung. Berlin 2010.
  • Schweiger, Günter; Schrattenecker, Gertraud: Werbung. Eine Einführung. 9., überarb. u. erw. Aufl. Konstanz 2017.
  • Willems, Herbert; Kautt, York: Theatralität der Werbung. Theorie und Analyse massenmedialer Wirklichkeit. Zur kulturellen Konstruktion von Identitäten. Berlin 2003.
  • Zurstiege, Guido: Medien und Werbung. Wiesbaden 2015.

Die Lehrveranstaltung ist folgenden Studiengängen / Modulen zugeordnet:
BA Ger
„Spezialisierung Neuere und neueste deutsche Literatur“; LA Deutsch „Fachwissenschaftliche Aspekte der Schulrahmenpläne“ (LA, Gy; LA, Re), „Spezialisierung Neuere und neueste deutsche Literatur“ (LA, Gy; LA, Re), „Profilbildung Literaturwissenschaft“ (LA, Gy), „Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft“ (LA, Re; LA, So [2017]), „Profilbildung Literaturwissenschaft oder Linguistik“ (LA, So [2012, 2014]); Master Ger (2013); Zwei-Fach-Master (2014), Ger als Erstfach /  Ger als Zweitfach „Literatur und Sprache der Gegenwart“; Master Bepäd (Deutsch als ZF) / Master Wipäd (Deutsch als ZF) (2014; 2017) „Spezialisierung Neuere und neueste deutsche Literatur“, „Profilbildung Literaturwissenschaft oder Linguistik“ (2014), „Profilbildung Literaturwissenschaft“ (2017)

Modulprüfung wählbar in:
„Fachwissenschaftliche Aspekte der Schulrahmenpläne“ (mündl. Prüfung, 30 Min.), „Literatur und Sprache der Gegenwart“, „Spezialisierung Neuere und neueste deutsche Literatur“ (Hausarbeit [für BA sowie LA (2017) andere Prüfungsform möglich]), „Profilbildung Literaturwissenschaft“, „Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft“, „Profilbildung Literaturwissenschaft oder Linguistik“ (Studienleistung/Kompetenzprüfung), IDWB-BA- und IDWB-LA-Modul: „Historische Volkskultur und populäre Kulturen in der Moderne“ (IDWB-Module nur für Studierende nicht-germanistischer Fächer).

Die Seefischerei im Roman des frühen 20. Jahrhunderts. Kultur- und literaturwissenschaftliche Analyse am Beispiel der Werke von Johann Kinau und Albert Hotopp

Die Seefischerei im Roman des frühen 20. Jahrhunderts. Kultur- und literaturwissenschaftliche Analyse am Beispiel der Werke von Johann Kinau und Albert Hotopp

Jörn Bohlmann:

70833 Die Seefischerei im Roman des frühen 20. Jahrhunderts. Kultur- und literaturwissenschaftliche Analyse am Beispiel der Werke von Johann Kinau und Albert Hotopp

HS, 2 SWS

MI 17.15-18.45, Jacobi-Passage, SR 2

Mit einem zeitlichen Abstand von nur siebzehn Jahren veröffentlichten Johann W. Kinau (unter dem Pseudonym Gorch Fock) und Albert Hotopp im ausklingenden Kaiserreich bzw. gegen Ende der Weimarer Republik ihre leicht lesbaren Romane, in denen sie am Beispiel jeweils einer Familie die Lebens- und Arbeitswelt von Seefischern und ihrer Angehörigen von der Elbinsel Finkenwerder (nahe Hamburg) nacherzählen.
Johann Kinau, selbst Sohn eines Seefischers, verarbeitete das Sujet in einem romantischen, deutsch-nationalem Licht, welches seinem Roman im nationalsozialistischen Gewaltregime zu breiter Popularität verhalf. Albert Hotopp, Sohn einer Arbeiterfamilie, Seemann und Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands, näherte sich dem Leben der Seefischerfamilien aus einer kommunistisch getönten Perspektive.
Mit der Lebens- und Arbeitswelt der Seefischerfamilien auf Finkenwerder als Hauptmotiv vermitteln beide Verfasser mit ihren jeweils klaren wie unaufdringlichen, politisch jedoch markant divergierenden Untertönen so ähnliche wie zugleich faszinierend unterschiedliche Romane. In der narrativen Gestaltung mit gleichen Haupt- und Nebenfiguren, Erzählerpositionen und Textkompositionen, vergleichbarer Metaphorik, ähnlichen Mikrostrukturen, Brüchen und Tempi eignen sich Kinaus und Hotopps literarische Darstellungen bestens für einen literaturwissenschaftlichen Vergleich und eine kulturwissenschaftliche Textanalyse; und verschaffen Einblicke in das Leben der Finkenwerder Seefischerfamilien vor rund einhundert Jahren. Die in den beiden Romanen vielfach, aber nicht ausschließlich auf Hamburger Plattdeutsch wiedergegebene mündliche Rede machen Romane und Seminar auch für Studierende der niederdeutschen Sprache und Kultur interessant.
Kurze Exkurse zu weiterer vergleichbarer zeitgenössischer Belletristik (u.a. Rudyard Kipling und Käthe Miethe) sowie eine Einführung zur Kulturgeschichte der Seefischerei runden das Seminar ab.

Literatur

  • Fock, Gorch (1913): Seefahrt ist not! Hodenberg Sonderausgabe 2016. Contumax
  • Hotopp, Albert (1930): Fischkutter H.F.13. Christians. Hamburg 1986.

Sekundärliteratur

  • Broelmann, J. & Weski, T. (1992): Maria HF 31 - Seefischerei unter Segeln. Deutsches Museum. München.
  • Michelsen, F. (1984): Gorch Fock: Werk und Wirkung. Vorträge und Diskussionen des Kolloquiums Mundartliteratur/Heimatliteratur am Beispiel Gorch Fock. Buske. Hamburg.
  • Schütt. R. (2016): Seefahrt ist not!: Gorch Fock – die Biographie. Schneider. Darmstadt.
  • Schütt, R. (1969): Mythos, Marke, Mensch: Aufsätze zum Leben und Wirkung des Schriftstellers Johann Kinau. Bautz. Nordhausen.
Von Koggen, Fleuten und Windjammern zu Kreuzfahrtschiffen und Containerfrachter; ethnografische, archäologische, sozial- und technikgeschichtliche Aspekte der nordeuropäischen Schifffahrt und ihrer Entwicklung

Von Koggen, Fleuten und Windjammern zu Kreuzfahrtschiffen und Containerfrachter; ethnografische, archäologische, sozial- und technikgeschichtliche Aspekte der nordeuropäischen Schifffahrt und ihrer Entwicklung

Jörn Bohlmann:

70817 Von Koggen, Fleuten und Windjammern zu Kreuzfahrtschiffen und Containerfrachter; ethnografische, archäologische, sozial- und technikgeschichtliche Aspekte der nordeuropäischen Schifffahrt und ihrer Entwicklung

MI 15.15 -16.45, Jacobi-Passage, SR 2

IDWB, 2 SWS

Die Entwicklung von Handwerk, Produktion und Warenverkehr, die grundlegenden Strukturen des europäischen Wirtschaftens und Handels und damit die Entwicklung unserer Kultur waren von jeher eng mit der technischen Entwicklung der Schifffahrt verbunden. Küstengebundener und überseeischer Verkehr ermöglichten nicht nur einen über viele Jahrhunderte nahezu ungebrochenen prosperierenden Austausch von Gütern und Handelswaren, sondern auch den direkten Kontakt der Kulturen untereinander; über geografische und politische Grenzen und kulturelle Unterschiede hinweg. Verlief diese Entwicklung in Mittelalter und Neuzeit noch vergleichsweise kontinuierlich, beschleunigten Industrialisierung, Stahlschiffbau sowie die Introduktion von dampf- und dieselgetriebener Motoren diese in den letzten ein- bis zweihundert Jahren markant; eine Entwicklung, die unsere heutige Gesellschaft vor große ökologische, politische und ethische Herausforderungen stellt.
Am Beispiel ausgewählter Schiffe und Schiffstypen, Wrackfunde, Entwicklungen und historischen Ereignissen wird in diesem Seminar ein roter Faden gesponnen, der die Schifffahrt und ihre Kultur-, Technik- und Sozialgeschichte vom Osebergschiff mit modernen Containerfrachtern verbindet. Dieser rote Faden soll dabei behilflich sein, nicht nur die technische Evolution der Schifffahrt zu veranschaulichen, sondern auch Beziehungen zur Kulturgeschichte Europas herzustellen. Thematisiert werden u.a. auch die sich entwickelnden Naturwissenschaften, mit deren Hilfe eine Berechnung von Schiffskonstruktionen oder die Standortbestimmungen seegehender Schiffe mittels astronomischer Navigation erst ermöglicht wurden. Die im Vordergrund stehenden technik-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Aspekte dieses Seminars ermöglichen somit auch kurze, überblickartige Ausflüge in die Wissenschaftstheorie.

Literatur:

  • Gerstenberger, H. & Welke, U. (1996). Vom Wind zum Dampf - Sozialgeschichte der deutschen Handelsschiffahrt im Zeitalter der Industrialisierung. Westfälisches Dampfboot. Münster.
  • Gondesen, A. (Hrsg.) (2010). Die letzten Flying P-Liner - Pamir, Passat, ihre Schwestern und Halbschwestern der Baujahre 1092 bis 1926. Bremerhaven, Wiefelstede: Deutsches Schiffahrtsmuseum und Oceanum.
  • Meier, D. (2004): Seefahrer, Händler und Piraten im Mittelalter. Thorbecke. Ostfildern.
  • Schmidt, Y. (2016): 125 Jahre Kreuzfahrt. Koehler. Hamburg.
  • Simek, R. (2014): Die Schiffe der Wikinger. Reclam. Stuttgart.
  • Witthöft, H. (2013): Giganten der Meere; Containerschiffe XXL Koehler. Hamburg.